Konkrete Fallbeispiele zum Thema Kosten aus unserer Praxis

Beispiel 1: Lückenhalter / Kreuzbiss

Zahnspangen Kosten. Lückenhalter / Kreuzbiss


Kommentare zum Röntgenbild (OPG)

1: Brechen Eckzähne aufgrund eines massiven Platzmangel (wie hier gezeigt) nicht durch, ist mit Zuschüssen aus der gesetzlichen Krankenversicherung alleine eine Behandlung mit Erhalt aller Zähne selten möglich. Eigenbeteiligungen des Versicherten sind dann die Folge. Eine frühe Kontrolle und überwachende Maßnahmen können helfen, die Kosten zu verringern (siehe Beispiel 2).

2: Die enge Keimlage lässt vermuten, dass später ggf. eine umfangreiche Behandlung nötig wird. Da jetzt ein Kreuzbiss vorliegt (d.h. KIG ist jetzt erreicht), ist in einer Gesamtplanung abzuwägen, welche Schritte zu welchem Zeitpunkt unternommen werden sollen. Ist der Erfolg bei einer frühen Behandlung bereits ausreichend, das Gesamtergebnis jedoch noch nicht insgesamt befriedigend, können die folgenden Therapiemaßnahmen zu vollen Lasten des Versicherten gehen, wenn KIG-Schweregrade später nicht mehr erneut erreicht werden.

3: Ist ein Milchzahn zu früh verloren gegangen, ist es häufig sinnvoll, einen Platzhalter einzusetzen. Herausnehmbare Platzhalter übernimmt die gesetzliche Krankenkasse zu 100%. Festsitzende Platzhalter sind Wunschleistungen und meist keine Kassenleistungen.

Die KIG-Regeln sehen einen Regelbehandlungszeitraum in der „zweiten Phase des Wechselgebisses“ vor, d. h. wenn die seitlichen kleinen Backenzähne durchbrechen. Dies ist meist zwischen dem 10. und 12. Lebensjahr der Fall.

Es gibt jedoch Ausnahmen, die es erlauben, auch früher zu behandeln. Hierzu zählt beispielsweise der Kreuzbiss. Hier bezuschusst die gesetzliche Krankenkasse für bis zu 18 Monate eine frühe Behandlung. Da meist mit einfachen Apparaturen gearbeitet wird, werden diese häufig von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.

Nach Aussage der Deutschen Gesellschaft für Funktionsdiagnostik ist jedoch vor jeder Behandlung eine Untersuchung des gesamten Kauapparates erforderlich. Zitat:

"Indikationen: Der Indikationsbereich und die Ziele der klinischen Funktionsanalyse erstrecken sich auf: (...) Kieferorthopädische Behandlungsplanung (erste, zum Teil diskrete Symptome können bereits bei Kindern und Jugendlichen vorhanden sein und müssen daher auch im Rahmen einer kieferorthopädischen Behandlung Berücksichtigung finden)."

Eine begleitende Funktionsdiagnostik wird in den meisten Fällen in einem Bereich von 150 bis 500 Euro liegen.

Die Kosten schwanken - je nach Befunden im Kauapparat sowie der Notwendigkeit an Wiederholungen der Maßnahme.

Im vorliegenden Beispiel leidet die Mutter der Patientin unter permanenten Kopfschmerzen. Sie bestand nach einer ausführlichen Untersuchung und Beratung ihrer eigenen Person darauf, mit ihrem Kind ebenso zu verfahren. Glücklicherweise waren beim Kind noch keine negativen Befunde zu erheben, so dass sich die Kosten neben den Maßnahmen der gesetzlichen Krankenkasse auf ca. 180 Euro in zwei Jahren beschränken ließen.

Unsere drei Beispiele zeigen nur Ausschnitte einer kieferorthopädischen Planung und den Therapiemöglichkeiten bei Gesamtkosten in einer Spanne von 1.500 bis über 15.000 Euro. Die Behandlungsdauer variiert dabei zwischen einem und mehreren Jahren. Die Zuschüsse der gesetzlichen Krankenversicherung liegen je nach Situation zwischen 0 und ca. 4.000 Euro.

Sie sehen: Ihren individuellen Behandlungsumfang können wir nur mit Hilfe Ihrer Unterlagen und mit Ihren Wünschen kalkulieren und besprechen!


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