Konkrete Fallbeispiele zum Thema Kosten aus unserer Praxis

Beispiel 2: Zähne ziehen ja/nein und feste Zahnspange

Zahnspangen Kosten. MB EX / NonEX


Kommentare zum Röntgenbild (OPG)

1: Es sind keine Weisheitszähne angelegt. Die kostengüstigste und einfachste Variante würde hier im Entfernen von vier kleinen Backenzähnen bestehen. Dies wäre jedoch sehr schade, da durch die Nichtanlage der Weisheitszähne bereits vier Zähne fehlen. Insgesamt würde sich die Zahnzahl so um acht reduzieren. Es stellt sich daher die Frage, ob durch Lückenöffnung alle Zähne erhalten werden sollen. Der apparative Mehraufwand ist bei vielen der dafür notwendigen Geräte keine Leistung der gesetzlichen Krankenkasse. Dies kann je nach Gerät 300 bis 1.000 Euro ausmachen.

2: Unterstützt wird die Lückenöffnung durch spezielle, moderne Bracketsysteme, wie Damon Q, Smart-Clip, Innovation oder Speed. Der Mehraufwand für diese Systeme liegt je Bracket zwischen 5 und 25 Euro. Hinzu kommen spezielle Drahtbögen, die je Draht bei ca. 40 Euro liegen können.

3: Für den Eckzahn besteht erheblicher Raummangel. Eine einfache Behandlungsmethode ist die Entfernung von 4 bleibenden Zähnen (siehe auch 1). Dies ist oft auch die kostengünstigste Variante und wird bei reinen Kassenbehandlungen angewendet. Die Risiken für die Patientin bestehen in einer Verschlechterung des Aussehens (Gesichtsprofil), Verkleinerung und Verschmälerung der Atemwege (Oberkiefer) und im insgesamt kleiner werdenden Kauapparat.

Die Gesamtsituation zeigt mehrere Behandlungsaufgaben: Fehlbiss, Platzmangel, Schiefstände. Wird die Grundbehandlung sinnvoll ergänzt (Der Zuschuss der gesetzlichen Krankenkasse liegt zwischen 3.000 und 4.000 Euro), so können für den Patienten folgende Maßnahmen sinnvoll sein:

Schnelllaufende, reibungsarme Brackets, schmerzarme Brackets (500 bis 1.000 Euro wie zum Beispiel Speed, Damon, Smart-Clip, Innovation).

Versiegelungen vor dem Kleben der Brackets auf den späteren Klebestellen, regelmäßige Erneuerung der Lackierung und entsprechende Reinigung während der Behandlung (800 bis 1.500 Euro je nach Dauer und Umfang der Therapie).

Da im Jahre 2004 die Anzahl der Untersuchungen eingeschränkt wurde, wird bei mittleren und umfangreichen Behandlungen das zusätzliche Erstellen von Unterlagen (Röntgen, Modelle, Fotos usw.) von den wissenschaftlichen Gesellschaften dringend angeraten. Um auf den Stand vor 2004 zu gelangen, können dann Beträge von etwa 500 Euro anfallen. In schwierigen Fällen auch mehr.

Unsere drei Beispiele zeigen nur Ausschnitte einer kieferorthopädischen Planung und den Therapiemöglichkeiten. Die Gesamtkosten liegen in einer Spanne von 1.500 bis über 15.000 Euro. Die Behandlungsdauer variiert dabei zwischen einem und mehreren Jahren. Die Zuschüsse der gesetzlichen Krankenversicherung liegen je nach Situation zwischen 0 und 4.000 Euro.

Sie sehen: Ihren individuellen Behandlungsumfang können wir nur mit Hilfe Ihrer Unterlagen und Ihren individuellen Wünschen kalkulieren und besprechen!


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