Frühbehandlung mit Zahnspange
Therapie ist einfach

Warum Ihr Kind von einer Frühbehandlung profitiert

Eine der häufigsten Suchanfragen bei Google lautet:
„Zahnspange Kinder ab wann“?

In der Sprache der Kieferorthopädie bedeutet dies „eine frühe Behandlung“. Folglich fragen Sie jetzt: was ist eine frühe Behandlung? Die Antwort orientiert sich zuerst am Alter des Patienten. Am wichtigsten ist das Zahnalter. Mit anderen Worten, der Zustand des Zahnwechsels. Bei Kindern variiert der Wechsel der Zähne leicht um ein bis drei Jahre.

Naturgesund ist selten

Eine frühen Behandlung ist auf Grund folgender Tatsachen nötig.

  • Erstens stehen bei einer kleinen Menge von fünf Prozent der Menschen die Zähne und der Kiefer regel gerecht.
  • Zweitens erleben in der Folge 95 Prozent der Patienten die Nachteile von falsch stehenden Zähnen.
  • Drittens gibt es in dieser großen Gruppe Menschen mit extremen Fehlständen im Kauorgan.

Zum Beispiel finden sich Kinder mit Anomalien die zu Störungen im Wachstum neigen. Diese Kinder profitieren von einer frühen Behandlung.

Frühe Behandlung wegen gestörter Funktion

Vor allem stört viele ein häßliches Aussehen. Allerdings begründet dies keine frühe Behandlung mit Zahnspangen. Mit anderen Worten erst durch eine gestörte Funktion ist eine frühe Behandlung sinnvoll. In erster Linie zählen hierzu Schmerzen beim Kauen. Der zweite wichtige Grund ist die eingeschränktes Atmen. Sie rührt im Kauorgan von falschen stehenden Kiefer her. Die dritte Ursache ist ein vorzeitiger Zahnverlust. Weiter sind das Knirschen und Pressen mit den Zähnen, sowie erschwerte Mund- und Zahnhygiene wichtige Ursachen.

Schäden vermeiden

Das alles ist vermeidbar, wenn Sie bei Ihrem Kind frühzeitig vorbeugen. Deshalb empfehlen Fachärzte weltweit einen frühen Check. Das heißt bei Kindern von vier bis sechs Jahren prüfen wir den korrekten Biss. In ähnlicher Weise beurteilen wir den ordentlichen Durchbruch der Zähne mit sechs bis sieben Jahren. Mit anderen Worten einen ersten Besuch mit neun oder zehn Jahren schätzt die Fachwelt weltweit als Fehler ein.

Ein einfaches Beispiel erläutert den Sinn einer frühen Behandlung. Durch das frühe Lutschen am Daumen oder Finger entwickeln sich die Kiefer schlecht. Deshalb ist das Gesicht und das Aussehen betroffen. Damit fällt das Sprechen schwer. Weiterhin leidet das Atmen.

Therapie ist einfach

Im Gegensatz zur Diagnose ist die Therapie leicht. Lutschen nach dem dritten Lebensjahr ist aus den genannten Gründen schlecht. Es schädigt das frühe Milchgebiss. Verschleppte, schwere Fehlstände der Kiefer erfordern beim Erwachsenen chirurgische Eingriffe. Auf der anderen Seite entwöhnen einfache und kostengünstige Geräte das Kind.

Dies sind beispielsweise die Mund-Vorhof-Platte oder das Froggy-Mouth-Gerät. Diese Apparate sind in vielen Situationen einsetzbar. Im Gegensatz stehen passend angefertigte Geräte. Diese gelingen ab dem zirka vierten Lebensjahr, wenn ein Abdruck durch das Kind toleriert wird. In der Folge verhindern sie das schädliche Kauen der Nägel oder das Saugen an den Lippen.

Hinweise aus anderen Fachgebieten

Am wichtigsten ist es auf Anzeichen aus anderen Fachgebieten zu achten.

HNO-Ärzte weisen auf Probleme im Schlaf hin. Häufig sind dies Schnarchen, Atemaussetzer oder nächtliches Einnässen. Orthopäden sehen eine große Zahl von Kindern mit Schmerzen in den Gelenken. Die Kiefergelenke betrifft dies ebenfalls. Beides gilt für Kinderärzte und Hausärzte in gleicher Weise. Wir betonen für diese Fälle, dass uns die enge Zusammenarbeit mit den Fachgebieten am Herzen liegt.

Zusammenfassend beurteilt der Kieferorthopäde frühe Behandlung von Zähnen und Kiefer. Eine frühe Behandlung bringt Ihnen und Ihrem Kind frühzeitige Sicherheit. Das gelingt mit geringem technischem Aufwand. Und: Je früher dies geschieht, desto besser wachsen Zähne und Kiefer.

Zusammen­fassung:

Eine kieferorthopädische Frühbehandlung ist sinnvoll, weil …

Fakt 1

der Kieferorthopäde bereits frühzeitig Kiefer- / Zahnfehlstellungen korrigieren kann.

Fakt 2
in der Regel nur einfache kieferorthopädische Apparaturen zum Einsatz kommen.
Fakt 3
das fehlende Wachstum bereits in der Hauptwachstumsphase aufgeholt werden kann und der Körper danach weiter befreit wachsen kann.
Fakt 4
bereits einfache und gut verträgliche Apparaturen zum Erfolg führen.
Fakt 5
die Zahnspange hilft häufig Gewohnheiten wie Daumenlutschen abzugewöhnen, einfach weil etwas anderes im Mund ist.
Fakt 6
was abgewöhnt ist kann nicht weiter schädigen, schlechte Angewohnheiten sollen ab dem 3. Lebensjahr abgestellt werden.
Fakt 7
Aufwand und Kosten sind geringer und werden meist von der Krankenkasse übernommen.

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Gemeinschaftspraxis für Kieferorthopädie
Dr. Joachim Weber & Dr. Elisabeth Meyer

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