Konkrete Fallbeispiele zum Thema Kosten aus unserer Praxis

Beispiel 3: Maximalbehandlung bei Kiefergelenkdefekt

Zahnspangen Kosten. Lückenhalter / Kreuzbiss


Kommentare zum Röntgenbild (OPG)

1: Die Mittenabweichung bei gleichzeitigem Abbau des linken Gelenkkopfes zeigt, dass eine „einfache“ Zahnkorrektur hier nicht sinnvoll ist. Die Probleme des Patienten sind umfassender.

2: Starke Bruxfacetten (Abschleifspuren vom Knirschen oder Pressen) zeigen Fehlfunktionen des Kauapparates. Eine Vorbehandlung mit Schiene ist sinnvoll. Einfache Schienen können von der gesetzlichen Krankenkasse bezuschusst werden. Im Beispielfall wäre jedoch eine hochwertige Schiene ("Michiganschiene") sinnvoll. Die Eigenbeteiligung kann dann hierfür bei 300 bis 800 Euro, bei Langzeit-Schmerzpatienten auch noch weit höher liegen.

Unser Patient ist Profitänzer. Daher stand für ihn von Anfang an fest, dass eine Behandlung unsichtbar, schnell und effektiv sein muss. Neben funktionellen Maßnahmen wie Schiene und entsprechenden begleitenden Untersuchungen (MRT und MSA) ist eine Reihe von Apparaturen nötig, die nicht von der gesetzlichen Krankenkasse bezuschusst werden. Zudem ist der Patient über 18 Jahre alt, so dass Zuschüsse meist nur dann gegeben werden, wenn ein operativer Eingriff erforderlich ist.

Der Patient entschied sich für eine Herbstapparatur und einen „Bite-Retainer“, zusätzlich zu einer Multibandapparatur.

Da die Apparatur nicht zu sehen sein sollte, wurde eine innen geklebte Spange zum Einsatz gebracht. Die Gesamtkosten einer solch umfangreichen Therapie mit den nötigen Untersuchung erreichen den Bereich von 10.000 bis 15.000 Euro. Wäre der Patient unter 18 Jahre, könnte er mit einem Kassenzuschuss von 3.000 bis 4.000 Euro rechnen.

MRT


Kommentare zum MRT-Bild

1: Der Kondylenkopf zeigt starke Abflachung, die wahrscheinlich über längere Zeit entstanden ist. Ein früheres MRT liegt jedoch nicht vor.

2: Die Knorpelscheibe des Gelenks liegt weit vor dem Gelenkspalt. Sie sollte eigentlich auf dem Gelenkkopf liegen. Im MRT zeigt sich jedoch, dass sie nicht mehr zu retten ist (Reposition). Dazu wäre, wenn überhaupt, eine Behandlung zu einem früheren Zeitpunkt erforderlich gewesen.

Unsere drei Beispiele zeigen nur Ausschnitte einer kieferorthopädischen Planung und den Therapiemöglichkeiten bei Gesamtkosten in einer Spanne von 1.500 bis über 15.000 Euro. Die Behandlungsdauer variiert dabei zwischen einem und mehreren Jahren. Die Zuschüsse der gesetzlichen Krankenversicherung liegen je nach Situation zwischen 0 und 4.000 Euro.

Sie sehen: Ihren individuellen Behandlungsumfang können wir nur mit Hilfe Ihrer Unterlagen mit Ihren individuellen Wünschen kalkulieren und besprechen!


Häufig gestellte Fragen (FAQ) - Was uns unsere Patienten fragen!

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